Ok

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies benutzen. Wenn Sie mit der Speicherung von Cookies auf Ihrem Computer nicht einverstanden sind, verlassen Sie bitte diese Seite oder deaktivieren Sie Cookies in Ihren Browsereinstellungen. Cookies werden sowohl für den ordnungsgemäßen Betrieb der Seite als auch zu Analysezwecken eingesetzt. Weitere Informationen zum Einsatz von Cookies finden Sie auch in den Datenschutzhinweisen.

Gegen_das_Vergessen_1

In Erinnerung an die dunklen Ereignisse der Pogromnacht laden wir am 9. November wieder Menschen aller Generationen in die Sophienkirche ein. Die Ansprache wird Prof. Dr. Doron Kiesel, Wissenschaftlicher Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland halten. Im Anschluss werden wir schweigend einen Weg durch unseren Kiez, an der jüdischen Synagoge vorbeiführend gehen und am Mahnmal in der Großen Hamburger Straße enden.

Es laden ein:

• Arbeitsgemeinschaft Judentum und Christentum in der EKBO

• Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin

• Evangelische Gemeinde am Weinberg

• Jugendarbeit am Weinberg

• International Raoul Wallenberg Foundation


Weitere histor. Hintergrundinformationen:

Unter einem Pogrom versteht man eine gewaltsame, auch organisierte Massenausschreitung gegen Mitglieder religiöser, nationaler, ethnischer oder andersartig definierter Minderheiten oder Gruppen einer Bevölkerung. Die Novemberpogrome 1938 - bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 auch (Reichs-)Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt - waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich.

Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, von denen Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben. Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung

Der Text "Gedenktag an die Reichspogromnacht" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.
 

 


  • Große Hamburger Straße 29, 10115 Berlin – Sophienkirche Berlin-Mitte
Erstellt vor 24 Tagen
Autor: Michael Kolbe

Anfahrt mit der BVG

09.11.2018
Sie sollten einige Minuten vor Veranstaltungsbeginn ankommen.
Datei Titel Größe Beschreibung Copyright
Gegen_das_Vergessen_1 33.06 KB

EventManager 5.0.2 von Christian Flach