Moliere: Tartuffe

Wäre es nicht für uns alle eine ersehnte Erleichterung, wenn wir einen Menschen träfen, dem wir vollständig vertrauen können? Orgon ist ihm begegnet. Seitdem ist Tartuffe sein moralischer Leitstern – Tartuffe, der Weise, der Einfühlsame. Tartuffe, der Menschenfreund, die Stütze und das Fundament der Gesellschaft. (Quelle: Renaissance -Theater)

„Guntbert Warns hat Molières Stück einen frischen Twist verpasst und kommt dabei ganz ohne plakative Aktualitäts-Leitplanken aus. Ein grosser Spaß. (…) Es ist eine höchst unterhaltsame Molière-Inszenierung, vom prominenten Ensemble (zu dem neben Jürgens, Nocker, Fay und Hülsmann etwa auch Christin Nichols als resolute Hausangestellte Dorine zählt) mit großer Freude an der schönen Versfassung von Ludwig Fulda gespielt. Der Abend schafft es, den Spaß am Schrecken der Verführbarkeit zu vermitteln – aber eben ohne Schadenfreude. Vielmehr steht die Frage im blutroten Bühnenraum von Ezio Toffolutti, wer felsenfest von sich behaupten möchte, vor jeder Scharlatanerie gefeit zu sein.“

Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel, 5. Februar 2024

weiitere Informationen: https://renaissance-theater.de/produktion/tartuffe/

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