Die Abendmesse vom Gründonnerstag bildet den Auftakt zum Höhepunkt des Kirchenjahres, zu den drei österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn.Christen gedenken des letzten Abendmahls, das Jesus mit seinen Jüngern hielt und damit die Eucharistie einsetzte, wie wir sie heute kennen. Am Gründonnerstag geht die österliche Bußzeit zu Ende. ...
Der Gründonnerstag
hat nichts mit der Farbe Grün zu tun. Der Name leitet sich ab vom mittelhochdeutschen "grinen", greinen, was soviel wie klagen bedeutet. Die ganze Karwoche dient dem Gedächtnis des Leides Christi, das mit seinem messianischen Einzug in Jerusalem beginnt. Mit dem Einschub „Und das ist heute“ wird im Hochgebet während der Eucharistiefeier in besonderer Weise an die Einsetzung der Eucharistie beim Letzten Abendmahl Jesu in Jerusalem erinnert.
"Der Evangelist Johannes setzt einen anderen Schwerpunkt und berichtet von der Fußwaschung: Nach dem Mahl legte Jesus sein Gewand ab, umgürtete sich mit einem Leinentuch und wusch seinen verwunderten Jüngern wie ein Sklave die Füße. "Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe." (Joh 13,15). Bis heute vollzieht auch der Papst jedes Jahr den Ritus der Fußwaschung. Nach dem Mahl ging Jesus mit seinen Jüngern hinaus und sprach zu ihnen: "Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir!" (Mt 26,38). Und so wird es auch nach der Gründonnerstagsliturgie ganz still, viele Gläubige bleiben zur eucharistischen Anbetung zusammen: Die "heiligen drei Tage" (Triduum Sacrum) haben begonnen."
Quelle: katholisch.de
zu den liturgischen Texten:https://schott.erzabtei-beuron.de/fastenzeit/karwoche/donnerstag/Abendmahl.htm?datum=2025-04-17&r=1
weitere Informationen: https://www.liturgie.ch/liturgieportal/kirchenjahr/die-heilige-woche/184-gruendonnerstag-hoher-donnerstag
Gruendonnerstag
am Do, 2. April
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