Kategorie(n): Kultur, Musik, EventManager
L’ITALIANA IN ALGERI zählt bis heute zu den erfolgreichsten und beliebtesten Werken Gioacchino Rossinis, Regisseur: Rolando Villazòn
Die Geschichte von Rossinis L’ITALIANA IN ALGERI ist auf den ersten Blick sehr unterhaltsam: Eine schöne Italienerin, Isabella, sucht ihren Geliebten, wird in Algerien gefangengenommen, gewinnt mit Klugheit und List ihre Freiheit zurück und die Liebe. Unsere Inszenierung spielt also weder in Algerien noch in Italien. Alles findet an einem nicht näher benannten Ort in Lateinamerika statt, an dem es zwei Lucha-Libre-Studios gibt. Lucha Libre ist mexikanisches Wrestling und mit dem US-amerikanischen kaum zu vergleichen. Es kommt aus dem Volk und wurde geprägt von Handwerkern, die am Wochenende in andere Rollen schlüpfen und sich verwandeln: Sie setzen sich Masken auf, lassen ihre Haare ungekämmt, zwängen sich in Kostüme. Die Lucha Libre ist tief in der mexikanischen Kultur verwurzelt, sie ist bunt, symbolisch, theatralisch.
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