Ostern ist das wichtigste und älteste Fest der Christenheit und wird am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond begangen. Christinnen und Christen feiern die Auferweckung Jesu am dritten Tag nach seiner Kreuzigung und den Sieg des Lebens über den Tod.
Auferstehung-Erklärvideo: http://www.katholisch.de/glaube/unser-kirchenjahr/christus-ist-auferstanden
Nicht nur der Apostel Paulus hat sich Vergleiche einfallen lassen, um die Botschaft der Auferstehung zu erklären. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich zahlreiche Bräuche und Traditionen ausgebildet, die das Osterfest symbolisieren. Osterfeuer, Osterkerze und Osterlamm machen die Auferstehung zwar nicht greifbar, aber sie können helfen, die Botschaft zu verstehen. So steht der Brauch des Osterfeuers für die Vertreibung des Winters. In der Liturgie der Osternacht symbolisiert das Feuer Christus, das Licht der Welt. Dieses Licht und die damit verbundene Hoffnung für unser Leben zeigt auch die Osterkerze, die verbrennt und sich damit opfert, wie Christus sich für die Menschen geopfert hat.
Das Osterlamm als ältestes Symbol
Das vermutlich älteste Symbol ist das Osterlamm, das seit Jahrtausenden für den auferstandenen Christus steht. Schon im Alten Testament wird das Lamm als Opfertier erwähnt, dessen Blut die Israeliten in Ägypten vor furchtbaren Plagen bewahrt hat. In der heutigen Eucharistiefeier ist Jesus selbst derjenige, der sich opfert und für die Menschen zur Rettung wird, so wie das an die Türpfosten gestrichene Blut in Ägypten zur Rettung der Israeliten wurde, was die Juden im Pessachfest feiern. Quelle: katholisch.de
"Osterlamm auf dem Buch mit den sieben Siegeln in der Offenbarung des Johannes", Flanellstoffzeichnung von Therese Rahsskopff, St. Johannes Evangelist, Berlin-Südende, um 1937
am So, 5. April 00:00 – 18:00 Uhr
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