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Das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem, das alle vier Evangelisten überliefern. Sein Einzug auf einem Esel macht deutlich, dass sein Königtum nicht von dieser Welt, vielmehr ein Königtum der Liebe ist. Die rote Farbe der liturgischen Gewänder erinnert an das Leiden, aber auch an den Sieg des Herrn über die Mächte des Todes. ...
Dem Bild vom Einzug des antiken Herrschers in gewaltiger Pose stellen die Evangelien kontrastierend den auf dem Esel reitenden Jesus entgegen. Ja, er zieht als König in seine Stadt ein, aber sein Königtum ist anderer Art. Alttestamentliche Zitate und Anspielungen zeigen die Besonderheit seines Königtums.
Der Esel ist hier wie an anderen Stellen des Alten Testaments ein Tier, auf dem Vornehme reiten. Aus dem Propheten Sacharja (9,9) zitiert der Evangelist Matthäus: "Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, dem Jungen einer Eselin." Die Milde ist es, die das Bild dieses Königs bestimmt. Als gänzlich untypischer, als sanftmütiger König wird Jesus wenig später vor seinen Richtern stehen. (Quelle: bearb. Liturg. Institut Schweiz)
Palmen galten bereits im alten Babylon als heilige Bäume, in der Antike wurden sie zum Siegeszeichen. Da hierzulande keine Palmen wachsen, nutzte man in Deutschland an ihrer Stelle Gebinde aus Salweiden, so genannte Palmkätzchen, die zur Osterzeit meist in Blüte stehen. Auch Buchsbaum, Wacholder-, Tannen-, Haselnuss- oder Stechpalm-Zweige ersetzten die Palmwedel. Sie werden zusammengebunden und geschmückt. Vor allem in Süddeutschland werden solche Gebinde hergestellt, die Kirchen und Friedhöfe schmücken.
zu den liturgischen Texten:https://schott.erzabtei-beuron.de/fastenzeit/karwoche/PalmsonntagA.htm?datum=2026-03-29&r=1
Palmsonntag_Einzug-Jerusalem
am So, 29. März 00:00 – 18:00 Uhr
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![]() | Palmsonntag_Einzug-Jerusalem | 32.7 kB |
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